Buchtipps

Fernando Aramburu, „Patria“ (Rowohlt) € 25

„Patria“ heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Bittori sitzt am Grab ihres
Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von ETA-Terroristen erschossen wurde.
Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten,
zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und
wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie
ausgegrenzt wurde. Ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung,
Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und
wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden. (Martina Hirsch)

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Waguih Ghali, „Snooker in Kairo“ (Beck) € 22

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Arno Geiger, „Unter der Drachenwand“ (Hanser) € 26