Montag, 3. Dezember, 20Uhr
Ort: Institut für Jugendarbeit, Germeringerstr. 30, 82131 Gauting

Christiane Tramitz liest aus
Unter Glatzen
Meine Begegnungen mit Skinheads.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendarbeit im Rahmen von „Move-now – Jugendarbeit für Demokratie und Toleranz“.

Christiane Tramitz hat am eigenen Leib erfahren, wovon wir sonst nur in der Zeitung lesen: Was es heißt, plötzlich Skinheads gegenüberzustehen. Mehr noch: Wieder und wieder mit ihnen konfrontiert zu werden. Ihnen erst standzuhalten – und dann doch zu erleben, wie beinahe unmerklich eine Atmosphäre der Gewalt von ihr Besitz ergreift.

Unter Glatzen Meine Begegnungen mit Skinheads
320 Seiten, Droemer/Knaur  8.90 EUR

Samstag, 1. Dezember, 20Uhr

Rüdiger von Reichert
Schloss Fußberg an der Würm
Acht Jahrhunderte eines Herrensitzes

Autor Rüdiger von Reichert und Verleger Peter Kirchheim stellen das Buch vor. Bayerische und lokale Geschichte im Spiegel der Schicksale eines dörflichen Herrensitzes. Von Reicherts Buch über Schloss Fußberg und seine wechselnden Besitzer erschließt ein farbiges und lebhaftes Bild der historischen Verhältnisse unserer Gegend: Gotinga, Gauting und sein Schloss waren schon früh wichtige Orte im geschichtsträchtigen Würmtal.

Schloss Fußberg an der Würm 

172 Seiten mit 35 Abbildungen, P. Kirchheim Verlag  19.50 EUR

Dienstag, 27. November, 20UhrLudmila Ulitzkaja liest aus Reise in den siebenten Himmel.
Lesung russisch/deutsch und Gespräch mit der Autorin und ihrer Übersetzerin Ganna-Maria Braungardt.

„Unter der Oberfläche des staatlich verordneten Materialismus wuselt das Leben in seiner unausrottbaren Vielfalt … So anschaulich war das Leben hinter dem eisernen Vorhang noch nie zu lesen.“
Klara Obermüller/ DIE WELTWOCHE

Reise in den siebenten Himmel  509 Seiten, Volk und Welt  24.50 EUR

Die Kritik der SZ

Donnerstag, 25. Oktober, 20Uhr

Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman Wie die Tiere.

Der beste Freund des Hundes ist der Pensionist – und das Kleinkind sein natürlicher Feind. Aber müssen militante Mütter die Vierbeiner deshalb gleich mit präparierten Keksen umbringen? Privatdetektiv Brenner zweifelt daran, als er die Fährte des Hundemörders aufnimmt. Doch Mensch und Hund haben in diesem Fall auch etwas gemeinsam, denn plötzlich sterben nicht nur die treuen Vierbeiner.

Wie die Tiere 217 Seiten, Rowohlt TB.  8.90 EUR

Die Kritik der SZ   Die Kritik des Starnberger Merkur

Sonntag, 14. Oktober, 20Uhr

Der diesjährige Bachmann-Preisträger Michael Lentz liest aus seiner grandiosen Erzählung Muttersterben.

Einer stirbt. Einer wird vergessen. Einer wird umgebracht. Etwas kommt abhanden. Was tun? „Muttersterben“, das sind Momentaufnahmen alltäglicher Erfahrungen, die vom Abschiednehmen handeln. Sie erzählen vom Erinnern und davon, wie der Versuch, sich Situationen und Vorgänge zu vergegenwärtigen, tragisch werden kann, oder absurd oder komisch. Kleinigkeiten werden zu Monstrositäten, Existentielles wird zur Bagatelle. So melancholisch wie unsentimental schildern die Geschichten die zum Teil grotesken Versuche, mit einem Verlust umzugehen, der plötzlich ein Eigenleben entfaltet.

Muttersterben 186 Seiten, Fischer (TB.), 8.90 EUR

Die Kritik der SZ   Die Kritik des Starnberger Merkur

Donnerstag, 4. Oktober, 20Uhr

Zum 501. Jahr Brasiliens
Reisende Diebe – Brasilianische Gedichte
Vorstellung des im P. Kirchheim Verlag erschienenen Buches.
Brasilianisch/deutsche Lesung mit Musik der Gruppe Nova Bossa (Bossa Nova).

Reisende Diebe. Ladroes Itinerantes, portugisiesch-deutsch.
Brasilianische Gedichte von 1970-1990. Hrsg. v. Ellen Spielmann.
137 Seiten, P. Kirchheim Verlag  19.90 EUR

Die Kritik der SZ   Die Kritik des Starnberger Merkur

Mittwoch, 26. September, 20Uhr

Philipp Luidl liest aus seinen bei Maro erschienenen Lyrikbänden Gedichte und Weitere Gedichte.

Dienstag, 18. September, 20Uhr

Said derzeit Präsident des deutschen PEN, liest aus seinem neuen Buch Landschaften einer fernen Mutter.

SAID liest aus seinem bisher persönlichsten Buch, das die späte Begegnung mit seiner fremden Mutter schildert. „Als SAID seine Mutter kennenlernt, nicht im Iran, nicht in Deutschland, sondern bei seinem Stiefbruder in Kanada, ist er bereits dreiundvierzig Jahre alt und seine Mutter siebenundfünfzig. Das Buch handelt von der Vorgeschichte, dem Verlauf und dem Ende dieser komplizierten, ersehnten und gefürchteten Begegnung, vom Gefühlschaos, das sie auslöst. Wem also, wenn nicht allen Müttern, allen Söhnen, sollte dies Werk so voll der Süße und voll Bitternis, voll Sehnsucht, Abschied und Einsamkeit ans Herz gelegt werden?“ Rolf Bernhard Essig, SZ
Bereits 1992, nur zwei Jahre nach dem Treffen in Toronto, beschrieb SAID sein Leben im Exil in einem Poem für seine Mutter „Selbstbildnis für eine ferne Mutter“ (P. Kirchheim Verlag).

Die Kritik der SZ   Die Kritik des Starnberger Merkur

Landschaften einer fernen Mutter
116 Seiten, DTV  7.50 EUR

Freitag, 14. September, 20Uhr

Der in Siebenbürgen/Rumänien lebende Autor Eginald Schlattner
stellt seinen zweiten Roman Rote Handschuhe vor.

Eginald Schlattners neuer Roman erzählt vom schier aussichtslosen Kampf um Integrität. Als junger Mann in den Gefängnissen der Securitate inhaftiert, soll er Auskunft geben über Freunde, Verwandte und Schriftstellerkollegen. Verhör folgt auf Verhör, er wird geschlagen, am Schlafen gehindert, Tage und Nächte werden eins, Monate vergehen, ehe er unter dem Druck zusammenbricht und zum Hauptbelastungszeugen wird.
Nach vierzigjährigem Schweigen hat Schlattner erst 1990 zu schreiben begonnen. Die erste Fassung der „Roten Handschuhe“ war eine Dokumentation, die unveröffentlicht blieb. Erst mit dem vorliegenden Roman konnte er den Stoff bewältigen, oft mit grimmigem Humor. Erinnerungen an die frühere, bürgerliche Zeit (die er schon in seinem ersten Roman „Der geköpfte Hahn“ beschreibt) wechseln sich ab mit einer radikalen Selbstbefragung.

Die Kritik der SZ   Die Kritik des Starnberger Merkur

Rote Handschuhe
601 Seiten, DTV 14.50 EUR
Montag, 23.April, 20UhrHeribert Prantl und amnesty international


Lesung, Gespräch und Diskussion mit dem Publikum zum Thema Menschenrechte.
Die Kritik der SZ

Dienstag, 3. April, 20Uhr

Fridolin Schley liest aus Verloren, mein Vater.

„Als meine Mutter in meiner Wohnung anrief, weil sie mir sagen wollte, dass mein Vater in der Nacht zuvor fast mit dem Flugzeug abgestürzt wäre, lag ich im Bett und dachte darüber nach, dass mein Leben möglicherweise Gefahr lief, kompliziert zu werden.“

Mit klaren Worten, wie durch ein Fernglas betrachtet, beschreibt Fridolin Schley das komplizierte Leben, das seinen Helden umgibt. Der Icherzähler Peter, Anfang Zwanzig und Student der Medizin, ruft sich die gerade vergangene Zeit in Erinnerung und mit ihr die Menschen: die Schulfreunde, die Schwester und vor allem die Eltern. Er wirft seinen scharfen Blick zurück bis zu den Großeltern, denn er will sich zurechtfinden in der Welt.

Verloren, mein Vater 236 Seiten, DTV  10.00 EUR

Donnerstag, 15. Februar, 20Uhr

Ulrich Dibelius
Musik als Partner – mit offenen Ohren in die Gegenwart

Der Musikpublizist Ulrich Dibelius will in Zeiten akustischer Überfütterung zu aktivem Hören ermuntern.

– Wie lässt sich aus Musik etwas erfahren?
– Warum sind Kompositionen keine verstaubten Antiquitäten?
– Wohin treibt Neugier, wenn nicht ins Jetzt?

Donnerstag, 1. Februar, 20Uhr

Laura Doermer
Verwehte Braut – eine afrikanische Reise
Musikalische Begleitung: Seni Cissoko aus Senegal auf der Kora.

Eigentlich sollte das Ziel der Reise Spanien sein. Dachte Mavie, doch Paul wollte einen kurzen Abstecher nach Marokko machen. Aus drei Tagen werden sechs Monate und aus Marokko wird der Kongo. Es ist das Jahr 1958 und das Reisegefährt ein weißer englischer Sportwagen, ein MG.

Leseprobe und Biografie

Donnerstag, 25. Januar, 20Uhr

Von übler Erlösung
Eberhard von Lochner spricht zum 100. Geburtstag von Eric Voegelin.

Stephan Sattler über Eric Voegelin